Heidemarie
Wieczorek-Zeul begrüßt Klarstellung durch
Tiefensee...
Mit Erleichterung reagiert
die Wiesbadener SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul auf das Antwortschreiben von
Verkehrsminister Tiefensee zum Transport von Rollstühlen
in Bussen. Die Ministerin hatte ihren Kabinettskollegen
um eine Klarstellung gebeten,
dass die Regel „Nur ein Rollstuhl im Bus“
nur durch eine
missverständliche Formulierung in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
(StVZO) entstanden ist. Seit dem 15. März, dem
Erscheinen des Amtsblatts des Verkehrsministeriums,
ist dies nun geschehen. Nach der Hinweispflicht auf
den „nach EG-Richtlinie 2001/85/EG gesicherten
Stellplatz für Rollstuhlnutzer“ folgt nun
der Satz: „Weitere
Rollstuhlnutzer können die ansonsten immer schon
üblichen Stellplätze in Bussen benutzen.“
Die eigentliche Änderung der StVZO erfolgt nach
der Sommerpause, im Einvernehmen mit den Ländern
soll die Vorschriftenänderung aber bereits vorab
zur Anwendung kommen.
Wieczorek-Zeul hatte sich,
angeregt durch betroffene Bürgerinnen und Bürger
und in enger Abstimmung mit dem verkehrspolitischen
Sprecher der Rathaus-SPD, Dennis Volk-Borowski, für
die Klarstellung eingesetzt, die nun auch die Handlungsgrundlage
für die ESWE-Verkehrsbetriebe darstellt.
Wieczorek-Zeul und Volk-Borowski erwarten nun, dass
Verkehrsdezernent Pös seine in der Stadtverordnetenversammlung
am 13. März gegebene Stellungnahme zu der Problematik
ebenfalls korrigiert und die Beförderung von Rollstuhlfahrerinnen
und –fahrern auch in Wiesbadener Bussen barrierefrei
möglich wird."
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