„Die
Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns bleibt
weiterhin das Ziel der SPD“.
Heidemarie Wieczo-rek-Zeul,
anlässlich des Tages der Arbeit klar. Die Zahl
der Menschen, die von Mindestlöhnen profitieren,
sei zwar durch die Aufnahme weiterer 1,5 Millionen Beschäftigter
in das
Arbeitnehmer-Entsendegesetz in kurzer Zeit auf nunmehr
3,5 Millionen verdoppelt worden, so Wieczorek-Zeul,
damit werde sich die SPD allerdings nicht zufrieden
geben.
„Wir wollen, dass vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen
und
Arbeitnehmer existenzsichernde Löhne erhalten.
Es kann nicht sein, dass es in Deutschland mehr als
eine halbe Million Menschen gibt, die voll arbeiten,
aber so wenig verdienen, dass sie ergänzend Arbeitslosengeld
II bekommen“ betont die Bundesministerin weiter.
Im Übrigen seien steigende Löhne und ein gesetzlicher
Mindestlohn auch die Voraussetzung für Rentensteigerungen,
da diese an die Nettolöhne gekoppelt seien.
Die SPD werde Seite an Seite mit den Gewerkschaften
für gerechte Löhne und gute Arbeit kämpfen.
Denn „nur gute Arbeit schafft Wohlstand für
alle“. Nach langen Jahren der Lohnzurückhaltung
haben es die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdient
am Aufschwung teilzuhaben.
„Das Wirtschaftswachstum liegt bei 2,5 Prozent,
die Entwicklung am
Arbeitsmarkt ist positiv. Nun muss sich der Aufschwung
auch im
Portemonnaie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
niederschlagen - nicht zuletzt um die steigenden Lebenshaltungskosten
auffangen zu können“, fordert Wieczorek-Zeul
abschließend. Gute Arbeit, so das Motto des diesjährigen
Tages der Arbeit, müsse, genauso wie gerechter
Lohn, vernünftige Weiterbildung und eine würdige
Rente für alle
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer drin sein.
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