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26.11.2009
Gustav-Adolf-Preis

Gustav-Adolf-Preis 2009 für Heidemarie Wieczorek-Zeul Evangelische Kirche Hessen und Nassau ehrt Engagement der Wiesbadenerin

Die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Heidi Wieczorek-Zeul wird an diesem Freitag mit dem Gustav-Adolf-Preis ausgezeichnet. Das evangelische Gustav-Adolf-Werk ehrt damit Wieczorek-Zeuls Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte in der „Einen Welt“.
In der Evangelischen Johanneskirche in Gießen wird ihr im Rahmen eines Festgottesdienstes vom Hessen-Nassauischen Vorsitzenden des Gustav-Adolf-Werkes, Pfarrer Matthias Loesch, die Auszeichnung überreicht. Die Laudatio auf Heidemarie Wieczorek-Zeul hält der Architekt Dr. Walter Köckeritz, Vorstandsmitglied der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden e.V., die 2007 den Gustav-Adolf-Preis erhalten hatte. „Ich freue mich sehr über den Preis. Es ist wichtig, dass wir jede Möglichkeit nutzen, um den Schutz von Menschenrechten herauszustellen und das notwendige Engagement für die Eine Welt weiter einzufordern.
Dazu gehört natürlich auch, dass wir uns unermüdlich für das Recht auf Religionsfreiheit einsetzen müssen, für das sich ja auch das Gustav-Adolf-Werk so verdienstvoll engagiert.“ betonte die ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Wieczorek-Zeul.

Wieczorek-Zeul reiht sich mit der Auszeichnung in eine Reihe berühmter Preisträger ein: die ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und Roman Herzog, der frühere polnische Ministerpräsident Jerzy Buzek und der frühere Bremer Bürgermeister Hans Koschnick wurden ebenfalls bereits mit dem Preis ausgezeichnet, der im zwei-Jahres-Rhythmus und in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben wird.

Der Festgottesdienst findet am Freitag, den 27.11.09 in der Johanneskirche Gießen um 18:00 Uhr statt.

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