Wieczorek-Zeul:
Rechtsextremismus muss energisch bekämpft werden.
„Die Landtagswahlkämpfe
in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
sind eine dringliche Mahnung an uns alle, den Kampf
gegen Rechtsextremismus zu verstärken und dauerhaft
zu organisieren“, sagte die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete
Heidemarie Wieczorek-Zeul im Anschluss an die Sitzung
des SPD-Parteirates am Montag. Das Gremium hatte den
SPDPräsidiumsbeschluss: „Demokratie stärken.
Gewalt bekämpfen. Wirksam handeln gegen Rechtsextremismus.“
bekräftigt.
„Das Engagement mutiger Bürgerinnen und Bürger
ist unersetzlich,
wenn es um Vorbeugung, um Beratung und Hilfe für
Opfer und gefährdete Menschen geht“, so Wieczorek-Zeul.
Es dürfe nicht zum 1.
Januar 2007 zu einer 6-monatigen Unterbrechung der Förderung
bestehender Initiativen kommen. Wenn aus bürokratischen
Gründen
teilweise langjährig aufgebaute Strukturen akut
bedroht würden,
sei dies ein Schlag ins Gesicht mutiger und engagierter
Menschen.
Nur mit bürgerschaftlichem Einsatz ließen
sich aber demokratische
Grundwerte nachhaltig verteidigen.
Die SPDBundestagsfraktion habe deshalb ein überzeugendes
Konzept vorgelegt, wie die Kontinuität der Fördermaßnahmen
auch bei geänderten Richtlinien gesichert werden
kann. „Demokratie muss jeden Tag und überall
verteidigt werden, dafür ist Jede und Jeder von
uns verantwortlich. Wir dürfen nicht zulassen,
dass Demokraten eingeschüchtert und rechtsextremes
Gedankengut und Vertreter rechtsextremer Gruppierungen
hoffähig werden. Das gilt nicht nur in
Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin: Ich bin stolz
auf alle
Bürgerinnen und Bürger, die auch in Wiesbaden
für die Demokratie
Gesicht zeigen.“
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