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21.04.2008
Kommunale Vermittlung Langzeitarbeitsloser

"Wieczorek-Zeul zuversichtlich: kommunale Vermittlung Langzeitarbeitsloser in Wiesbaden gesichert.

Zu einem intensiven Fachgespräch traf die Wiesbadener
Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul mit Sozialdezernent Arno Goßmann und Mitarbeitern der Sozialverwaltung zusammen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs stand die Zukunft der Vermittlung Langzeitarbeitsloser, die in Wiesbaden in kommunaler
Trägerschaft, d.h. in einer von bundesweit 69 Optionskommunen“
stattfindet. Diese Möglichkeit war 2005 im Rahmen einer
Experimentierklausel eröffnet worden.
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die
Regelkonstruktion der Arbeitsgemeinschaften von Bundesagentur und Kommunen (ARGEn) für grundgesetzwidrig erklärt hatte, schien zunächst auch die Optionskommune zum Auslaufmodell zu werden. Diese Befürchtung konnte die Ministerin jetzt ausräumen: nach ihren Informationen ist die kommunale Option auch über das Jahr 2013 hinaus gesichert.
Dass die Wiesbadener auf dem richtigen Weg sind, zeigen die
hervorragenden Ergebnisse, die z.B. mit einer Integrationsquote in den Arbeitsmarkt von 40% beispielhaft sind. Dies bestätigte gerade erst ein Gutachten, das dem Sozialausschuss vorgelegt wurde und effektive Strukturen und hohe Integrationserfolge bescheinigt. Alle Beteiligten waren sich einig: kommunale Kompetenz ist der entscheidende Faktor bei einer erfolgreichen Betreuung Langzeitarbeitsloser, das gilt es im weiteren Diskussionsprozess nach dem Verfassungsgerichtsurteil zu sichern – in Wiesbaden gilt dies bereits und wird weiter gelten. „Bei meinen Gesprächen in Berlin habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Wiesbadener Arbeit auf diesem Gebiet Vorbildfunktion hat, darauf können wir alle stolz sein“, freute sich Wieczorek-Zeul."

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