Verwunderung
über die Äußerungen von Kristina Köhler
(CDU) zum Koalitionsbeschluss zur Neuausrichtung der
arbeitsmarktpolitischen Instrumente
Mit Verwunderung hat die
die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) die Äußerungen
von Kristina Köhler (CDU) zum Koalitionsbeschluss
zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente
zur Kenntnis genommen: „Frau Köhler muss
doch bewusst sein, dass der Kabinettsbeschluss von allen
Ministerinnen und Ministern von CDU, CSU und Bundeskanzlerin
Angela Merkel getroffen worden ist“.
Im Übrigen ist Teil
des Gesetzentwurfes ein Rechtsanspruch auf Förderung
beim Nachholen eines Hauptschulabschlusses, der insbesondere
auch von Wiesbaden gefordert worden war. „Gegen
zum Teil großen Widerstand hat Bundesarbeitsminister
Olaf Scholz an dieser Forderung nach einem Rechtsanspruch
festgehalten, der sowohl der persönlichen Entwicklung
vieler junger Menschen, als auch dem Arbeitsmarkt an
sich zu Gute kommen wird“ ist sich Wieczorek-Zeul
sicher.
Abschließend versprach
die Bundesministerin, dass sie sich auch künftig
einschalten und vermitteln werde, wenn es in Wiesbaden
um den Erhalt erfolgreich praktizierter Instrumente und
Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt geht.
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