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15.04.2009
Wieczorek-Zeul unterstützt Gewerkschaft bei Postversorgung

Eine Novellierung der Verordnung zu den Postuniversaldienstleistungen steht an, seit am 31.12.2007 die letzte Exklusivlizenz der Deutschen Post AG auslief.

Die Wiesbadener SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul informierte sich in einem Gespräch mit Vertretern der Gewerkschaft Ver.di Betriebsgruppe BRIEF Wiesbaden über die Anliegen der Arbeitnehmervertreter für die bevorstehende Novelle. Alle Beteiligten waren sich einig, dass im Mittelpunkt die zuverlässige flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen in guter Qualität und zu gleichen Preisen stehen muss, und dass diese Qualität nur durch qualifizierte und entsprechend entlohnte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen ist. Die Einführung des Post-Mindestlohnes war bereits ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
Ebenso herrschte Einigkeit, was die Sicherstellung der Qualität angeht, so z.B. die 6-malige wöchentliche Zustellung und eine Briefkastendichte mindestens auf dem bestehenden Niveau.

Sie unterstützte ausdrücklich den Vorschlag von Ver.di, in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwoh-nern „Kompetenzcenter“ einzurichten, in denen eine hochwertige Postversorgung mit kompetenter Beratung durch unternehmenseigenes Personal sichergestellt werden könne. Ebenso unterstützte Wieczorek-Zeul das Ziel, die Novellierung noch in der laufenden Legislaturperiode unter Dach und Fach zu bringen: „Dafür will ich mich gerne einsetzen“, versprach sie ihren Gesprächspartnern.

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