Wieczorek-Zeul
trifft sich mit amerikanischen Austauschstudenten
Was haben Kristen Wyman aus
New York City, Maria von Berg aus Atlanta und Philip
Zaring aus Kentucky gemeinsam? Alle Drei leben seit
nunmehr drei Monaten im Studentenwohnheim Sonnenblumenweg
in Schierstein. Alle Drei nehmen am Parlamentarischen
Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestags
teil. Und alle Drei werden bei ihrem Aufenthalt in Wiesbaden
von der Bundestagstagsabgeordneten und Bundesministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul betreut. Grund genug sich
nach den ersten Wochen in Wiesbaden zum gemeinsamen
Mittagessen zu treffen und sich über Eindrücke,
Erfahrungen, aber auch mögliche Sorgen und Probleme
auszutauschen. Über letztere konnten die drei Austauschstudenten
nur bedingt berichten. Alle Drei fühlen sich –
der momentanen Kälte zum Trotz – sehr wohl
und zeigten sich von Wiesbaden und seinen Menschen angetan.
Der Chemiestudent Philip Zaring überzeugte Wieczorek-Zeul
mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen und dem Ziel
in den USA zusätzlich einen Abschluss in Deutsch
als Fremdsprache zu erzielen. Kristen Wyman und Maria
von Berg, die an der Fachhochschule Medienwirtschaft
beziehungsweise Betriebswirtschaft studieren, lernen
erst seit kurzem Deutsch, haben einen zweimonatigen
Intensiv-Sprachkurs hinter sich und sind bemüht
ihr dort erlerntes nun im Wiesbadener Alltag anzuwenden.
Die Verständigung mit Wieczorek-Zeul funktionierte
nahezu mühelos in deutscher Sprache. Alle Drei
wussten jedoch zu berichten, dass insbesondere die jüngeren
Einheimischen hin und wieder etwas „zu“
zuvorkommend sind und Konversationen lieber in Englisch
führen anstatt den drei Gästen zu ermöglichen
ihr Deutsch zu verbessern. „Dann müsst Ihr
eben darauf bestehen Deutsch sprechen zu wollen“
ermutigte Wieczorek-Zeul die Drei anlässlich ihrer
guten Sprachkenntnisse etwas offensiver zu sein. Da
alle Drei ab Februar mit Praktika ins deutsche Berufsleben
schnuppern werden, wird sich diese Gelegenheit auch
schon bald ergeben. Darüber hinaus sagte Wieczorek-Zeul
Unterstützung zu, falls doch noch ernstere Probleme
in Deutschland auftreten sollten. Ein Wiedersehen wird
es spätestens im Mai geben. Dann treffen sich alle
Teilnehmer des seit 1983 bestehenden Austauschprogramms
in Berlin. „Dann werdet Ihr mich im Ministerium
besuchen und ich berichte Euch etwas über meine
Arbeit“ schlug Wieczorek-Zeul abschließend
vor. „Ja, sehr gerne“ hallte es unisono
seitens der drei Amerikaner zurück."

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