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12.01.2009

Parlamentarisches Patenschaftsprogramm

Wieczorek-Zeul trifft sich mit amerikanischen Austauschstudenten

Was haben Kristen Wyman aus New York City, Maria von Berg aus Atlanta und Philip Zaring aus Kentucky gemeinsam? Alle Drei leben seit nunmehr drei Monaten im Studentenwohnheim Sonnenblumenweg in Schierstein. Alle Drei nehmen am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestags teil. Und alle Drei werden bei ihrem Aufenthalt in Wiesbaden von der Bundestagstagsabgeordneten und Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul betreut. Grund genug sich nach den ersten Wochen in Wiesbaden zum gemeinsamen Mittagessen zu treffen und sich über Eindrücke, Erfahrungen, aber auch mögliche Sorgen und Probleme auszutauschen. Über letztere konnten die drei Austauschstudenten nur bedingt berichten. Alle Drei fühlen sich – der momentanen Kälte zum Trotz – sehr wohl und zeigten sich von Wiesbaden und seinen Menschen angetan. Der Chemiestudent Philip Zaring überzeugte Wieczorek-Zeul mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen und dem Ziel in den USA zusätzlich einen Abschluss in Deutsch als Fremdsprache zu erzielen. Kristen Wyman und Maria von Berg, die an der Fachhochschule Medienwirtschaft beziehungsweise Betriebswirtschaft studieren, lernen erst seit kurzem Deutsch, haben einen zweimonatigen Intensiv-Sprachkurs hinter sich und sind bemüht ihr dort erlerntes nun im Wiesbadener Alltag anzuwenden. Die Verständigung mit Wieczorek-Zeul funktionierte nahezu mühelos in deutscher Sprache. Alle Drei wussten jedoch zu berichten, dass insbesondere die jüngeren Einheimischen hin und wieder etwas „zu“ zuvorkommend sind und Konversationen lieber in Englisch führen anstatt den drei Gästen zu ermöglichen ihr Deutsch zu verbessern. „Dann müsst Ihr eben darauf bestehen Deutsch sprechen zu wollen“ ermutigte Wieczorek-Zeul die Drei anlässlich ihrer guten Sprachkenntnisse etwas offensiver zu sein. Da alle Drei ab Februar mit Praktika ins deutsche Berufsleben schnuppern werden, wird sich diese Gelegenheit auch schon bald ergeben. Darüber hinaus sagte Wieczorek-Zeul Unterstützung zu, falls doch noch ernstere Probleme in Deutschland auftreten sollten. Ein Wiedersehen wird es spätestens im Mai geben. Dann treffen sich alle Teilnehmer des seit 1983 bestehenden Austauschprogramms in Berlin. „Dann werdet Ihr mich im Ministerium besuchen und ich berichte Euch etwas über meine Arbeit“ schlug Wieczorek-Zeul abschließend vor. „Ja, sehr gerne“ hallte es unisono seitens der drei Amerikaner zurück."

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