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08.05.2008

Wieczorek-Zeul diskutiert mit Ossietzky-Schülern

Bevölkerungswachstum, Nahrungsmittelkrise oder europäische Agrarsubventionen – über diese und weitere Themen diskutierte Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul im Rahmen des EU-Projekttags mit Schülerinnen und Schülern der Carl—von-Ossietzky Schule.

Die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 12 und 13 hatten sich zuvor in ihren Politik & Wirtschaft – Kursen mit der veränderten Rolle der Bundesrepublik Deutschland nach der deutschen Einheit, der Europäischen Union sowie mit Globalisierung und Entwicklungsländern auseinandergesetzt. Nach einem Impulsreferat der Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, in dem Wieczorek-Zeul über Möglichkeiten die Globalisierung vor allem sozial und ökologisch gerecht zu gestalten sprach, aber auch einige persönliche Erfolge ihrer mittlerweile zehn Jahre umfassenden Ministerinnentätigkeit zum besten gab, folgte ein angeregter Meinungsaustausch mit den Schülern. „Die Förderung von Brunnenbohrungen spielt in der Entwicklungszusam-menarbeit heute nur noch eine un-tergeordnete Rolle“ stellte Wieczorek-Zeul klar.
Vielmehr gehe es heute darum Entwicklungs- und Schwellenländer zu beraten, insbesondere im Aufbau verbindlicher Rechtssysteme oder sozialer Netze.

Dass lokales Handeln weltweite Auswirkungen haben kann, wurde anhand des Zusammenhangs zwischen der Nachfrage von Biosprit und der Knappheit von Nahrungsmitteln diskutiert.

Abschließend warb Wieczorek-Zeul für den entwicklungspolitischen
Friedensdienst „weltwärts“, der bei einigen Schülern auf besonderes Interesse stieß. „Weltwärts“ ermöglicht jungen Menschen, sich mit finanzieller Unterstützung für 6 bis 24 Monate ehrenamtlich in Entwicklungsländern zu engagieren und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Weitere Informationen: www.weltwaerts.de

 
 
 
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