Wieczorek-Zeul
besorgt um Beschäftigte
Mit Betroffenheit und Sorge
reagiert die Wiesbadener SPD-Bundestagsabgeordnete Heidemarie
Wieczorek-Zeul auf die Entscheidung, den Hauptsitz der
neuen „Linde Group“ nach der Übernahme
der britischen BOC in München und teilweise in
Großbritannien anzusiedeln.
Linde-Chef Wolfgang Reitzle hatte in einem Brief die
Entscheidung mitgeteilt und um politische Unterstützung
des neuen „Global Players“ gebeten.
Wieczorek-Zeul drückte in einem Antwortschreiben
ihre besondere
Sorge um die Beschäftigten in der Wiesbadener Konzernzentrale
aus
und verwies auf die innerhalb weniger Jahre Schritt
für Schritt
fast komplett ins Ausland verlagerte Linde-Kältetechnik
in Kostheim.
Es bleibe nun abzuwarten, ob die geplante Konzentration
der
Gabelstaplersparte unter dem Namen „Kion“
in Wiesbaden als Bekenntnis zum Standort zu werten sei.
Sie kündigte Reitzle an,
dass sie in ihrer politischen Arbeit alles unterstützen
werde, was zum Erfolg von „Kion“ in Wiesbaden
beiträgt – vor allem mit Blick auf die Beschäftigten,
und weniger auf den „Global Player“.
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