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06.09.2006
Wegzug der LINDE-Zentrale:

Wieczorek-Zeul besorgt um Beschäftigte

Mit Betroffenheit und Sorge reagiert die Wiesbadener SPD-Bundestagsabgeordnete Heidemarie Wieczorek-Zeul auf die Entscheidung, den Hauptsitz der neuen „Linde Group“ nach der Übernahme der britischen BOC in München und teilweise in Großbritannien anzusiedeln.

Linde-Chef Wolfgang Reitzle hatte in einem Brief die Entscheidung mitgeteilt und um politische Unterstützung des neuen „Global Players“ gebeten.

Wieczorek-Zeul drückte in einem Antwortschreiben ihre besondere
Sorge um die Beschäftigten in der Wiesbadener Konzernzentrale aus
und verwies auf die innerhalb weniger Jahre Schritt für Schritt
fast komplett ins Ausland verlagerte Linde-Kältetechnik in Kostheim.
Es bleibe nun abzuwarten, ob die geplante Konzentration der
Gabelstaplersparte unter dem Namen „Kion“ in Wiesbaden als Bekenntnis zum Standort zu werten sei. Sie kündigte Reitzle an,
dass sie in ihrer politischen Arbeit alles unterstützen werde, was zum Erfolg von „Kion“ in Wiesbaden beiträgt – vor allem mit Blick auf die Beschäftigten, und weniger auf den „Global Player“.

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