„Der
Einsatz hat sich gelohnt“, kommentiert die Wiesbadener
Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin Heidemarie
Wieczorek-Zeul (SPD) die Verabschiedung des Gesetzes
zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente.
In intensiven Verhandlungen
wurde ein Mehr an Flexibilität erreicht, größere
Entscheidungsspielräume der Vermittler und eine
stärkere Förderung maßgeschneiderter
Projekte und innovativer Lösungen. „Damit
werden die Positionen der Wiesbadener Arbeitsmarktpolitiker
in erheblichem Maße berücksichtigt. Ich freue
mich, dass sich der Einsatz dafür gelohnt hat“,
so Wieczorek-Zeul, die sich in den vergangenen Monaten
immer wieder in diesem Sinne engagiert hatte.
Konkrete Änderungen gegenüber dem Gesetzentwurf
betreffen das Budget für die neu eingeführte
Förderung, das nun 10 % (statt 2 %) der gesamten
Eingliederungsleistungen beträgt. Die Möglichkeit
für maßgeschneiderte Projekte wird ferner
dadurch erhöht, dass für Langzeitarbeitslose
vom Aufstockungs- und Umgehungsverbot abgewichen werden
kann. Damit wird einem Anliegen gerade der örtlichen
Praktiker Rechnung getragen.
Wieczorek-Zeul betonte noch einmal, wie wichtig ihr
der Rechtsanspruch auf Förderung des nachträglichen
Erwerbs des Hauptschulabschlusses ist: „Damit
konnte gegen erhebliche Widerstände eine Position
durchgesetzt werden, die die SPD und Arbeitsminister
Olaf Scholz von Anfang an vertreten haben!
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