Zum Abschluss des Europawahlkampfs hatten sich am frühen Abend des 3. Juni in Wiesbaden reichlich prominente Gäste eingefunden.
Gemeinsam mit rund 250 Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern haben der Parteivorsitzende Franz Müntefering und der SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz eine Wende der Europapolitik gefordert. Mitten in Wiesbadens Fußgängerzone waren auf dem Mauritiusplatz auch der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel und der hessische SPD-Europaabgeordnete Udo Bullmann unter den Rednern für ein soziales Europa. Als Wiesbadener Direktkandidatin für den Bundestag war natürlich auch Heidi Wieczorek-Zeul mit von der Partie und freute sich über eine gelungene Veranstaltung: „Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass wir ihre direkten Ansprechpartner und Vertreter sind, auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Es ist wichtig, dass sie wissen, wie sehr wir auch in Europa für eine soziale Politik kämpfen, um Korruption, Finanzkrisen und Ausbeutung in Zukunft zu verhindern.“
Eine Sache lag der Bundesministerin Wieczorek-Zeul besonders am Herzen: „In Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, dass alle Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Also appelliere ich an die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger: Bilden Sie sich eine Meinung, denken Sie mit und seien Sie dabei – Sie haben an diesem Sonntag die Wahl – nutzen Sie Ihr Recht!“
Gleichzeitig setzten sich Ministerin Wieczorek-Zeul und der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering aktiv für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Karstadt ein. Diese seien zu einem großen Teil Frauenarbeitsplätze und ebenso wichtig wie die Arbeitsplätze bei Opel. Die Wiesbadener Innenstadt würde darüber hinaus ärmer, wenn Karstadt nicht mehr existiere.
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