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02.09.2009
Manuela Schwesig beeindruckt in Biebrich

Die Sozialministerin aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem spontanen Besuch in Wiesbaden.

Manuela Schwesig, Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern und im Steinmeier-Team für die Bereiche Jugend, Familie und Senioren zuständig, hat Wiesbaden auf Einladung von Heidemarie Wieczorek-Zeul am vergangenen Samstag einen spontanen Besuch abgestattet und ihre Ideen in den Bereichen Bildung, Familie und Gesundheit skizziert. In beeindruckender Manier stellte sie klar, dass Bildung ein Menschenrecht ist, das allen Kindern – kostenfrei – zusteht und nicht als Ware auf dem freien Markt gehandelt werden darf. Dazu gehöre beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit Krippenplätzen, die es Frauen ermögliche, ihren Beruf tatsächlich auszuüben. Kindertagesstätten möchte Schwesig zu Eltern-Kind-Zentren ausbauen um Eltern in Erziehungsfragen zu entlasten und zu unterstützen. Gleichwohl könne so das Vertrauen zwischen Eltern und ErzieherInnen gestärkt und die Zusammenarbeit verbessert werden.
„Es ist ein Skandal, dass 1,5 Millionen Jugendliche in Deutschland ohne Berufsabschluss sind“ äußerte sich Schwesig zu den schlechten Berufsaussichten vieler Jugendlicher. An der Bildung dürfe daher nicht gespart werden. „Schwarz-Gelb würde die geplanten Steuergeschenke auf Kosten unserer Kinder austragen – das müssen wir verhindern“ gab die Landesministerin die Marschroute für den Wahlkampf vor. Ebenfalls zu verhindern seien die schwarz-gelben Pläne in Sachen Pflege. Insbesondere die FDP wolle die Pflege und die medizinische Versorgung privatisieren. „Gesundheit darf aber kein Luxusgut sein. Wir stehen zur solidarischen Pflegeversicherung und zu einem für alle bezahlbaren Gesundheitssystem“, so Schwesig. Abschließend forderte Schwesig unser Land kinderfreundlicher zu gestalten und dem SPD-Vorschlag die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern zu folgen.
  

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