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01.12.2009
Welt-Aids-Tag

Eine Tendenz, die Mut macht! SPD-Bundestagsabgeordnete Heidemarie Wieczorek-Zeul zum Welt-Aids-Tag.

Der erste Dezember ist der Tag des Kampfes gegen HIV/Aids. Die SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul wies dazu auf den gerade veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen hin: „Die Zahl der weltweiten HIV-Neuinfizierungen ist in den vergangenen acht Jahren um 17 Prozent zurückgedrängt worden. Das ist eine gute Tendenz, dennoch dürfen wir in unserem Engagement gegen den HI-Virus nicht nachlassen.“ Wieczorek-Zeul betonte weiter, dass 2008 10% weniger Menschen an den Folgen einer Aids-Erkrankung gestorben seien als 2004. Ebenso sei die Zahl der Neuinfektionen bei Kindern 18% niedriger als 2001. Das zeigt: Das Engagement der internationalen Gemeinschaft mit der Schaffung und Finanzierung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zeigt Wirkung.
Wieczorek-Zeul mahnte gleichzeitig: „Grund für Euphorie ist das nicht.
Es heißt nur, dass einige der Präventionsmaßnahmen wirken. Natürlich steht dabei die Aufklärung über die Nutzung von Kondomen im Mittelpunkt. Prävention bedeutet aber auch, dass in vielen Ländern die Rechte der Frauen gestärkt werden müssen. Denn nur, wenn eine Frau ihr Recht auf Selbstbestimmung nutzen kann, kann sie sich und ihre Kinder vor der Pandemie bewahren!“
Gleichzeitig wies Wieczorek-Zeul auf die Notwendigkeit hin, HIV-Infizierten und Aids-kranken Menschen den Zugang zu den richtigen Therapiemaßnahmen und Medikamenten zu ermöglichen. Dabei ginge es nicht nur darum, Medikamente zu finanzieren, sondern vor allem darum, betroffene Länder in der Entwicklung und Produktion von Medikamenten zu unterstützen. „Die Lage bleibt dramatisch und die Pandemie eine der großen Gefahren für die Menschheit. Gerade jetzt gilt es, den
eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen und im Kampf gegen Aids unermüdlich zu bleiben!“

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