Heidi Wieczorek-Zeul diskutiert mit Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern
Regierungsprogramm
Am Dienstag Abend hatte Heidemarie Wieczorek-Zeul die Bürgerinnen und
Bürger Wiesbadens zu einer Diskussion über das Wahlprogramm der SPD ins
Georg-Buch-Haus geladen. Rund 50 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener aus
allen Altersgruppen waren gekommen, um mit ihrer Bundestagsabgeordneten über Lösungsansätze zur Regulierung der Finanzmärkte, zur Klimapolitik,
Fragen zu Steuern und Sozialabgaben und über faire Arbeit zu
diskutieren. Außer Wieczorek-Zeul war auch Björn Böhning aus Berlin
angereist, der bei der Bundestagswahl für den Wahlkreis Berlin
Kreuzberg-Friedrichshain kandidieren wird. Kreuzberg pflegt mit
Wiesbaden seit vielen Jahren eine Städtepartnerschaft und so betonte
Böhning, sich bei den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern besonders wohl
zu fühlen.
Dem Abend war eine virtuelle Diskussion auf der Homepage von
Wieczorek-Zeul vorausgegangen, bei der zahlreiche Beiträge und
Statements zu den einzelnen Themen gesammelt wurden. Während im Netz vor
allem die Klimapolitik im Mittelpunkt der Diskussion stand, bewegten die
Gäste im Georg-Buch-Haus hauptsächlich die Folgen der globalen Finanz-
und Wirtschaftskrise: Ein Gegensteuern müsse nach dem Prinzip des
nachhaltigen Wirtschaftens erfolgen. Böhning warnte davor, dass durch
die Krise soziale Ungleichheit verschärft werden könnte. Einig waren
sich alle Beteiligten, dass das Thema soziale Gerechtigkeit nach wie vor
als Kernkompetenz der Sozialdemokratie hochaktuell ist.
Die Bundesministerin und Abgeordnete war mit dem Verlauf des Abends und
der Diskussion sehr zufrieden: „Es freut mich sehr, dass wir in dieser
Runde wichtige Denkanstöße bekommen haben. Die Gruppe aus Bekannten und
neuen Interessenten hat uns ein Bündel wichtiger Impulse gegeben, die
wir in den Entwurf für unser Programm mit einarbeiten werden, das im
Juni verabschiedet wird.“
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