ZWISCHENMELDUNG
schlussstatement
Ihre Meinungen zur Regulierung der Finanzmärkte
Sabine Ruwwe, Dipl.-Geologing, Beamte aus Wiesbaden, schreibt: Ich nehme an, es sollen hier eigene Idee genannt werden: ...mehr

... Annähernd gleiche Steuerquoten in allen Ländern
- Offenlegung der ausländischen Bankguthaben ? Guthaben, die aus dem Ausland
kommen
- Verbot bzw. Einschränkung oder Erschwernis von feindlichen Übernahmen,
Förderung des Erhalts von Familien- und Mittelbetrieben durch bessere
Kreditvergabe
- Mehr Sympathiewerbung für öffentlich-rechtliche Bankinstitute (z.B. KfW,
Sparkassen etc.), die mehr für die solide Realwirtschaft tun als die
Großbanken, aber auch bessere parlamentarische Kontrolle
- Wertekodex für Aktionäre
- Jährlicher Bericht über den internationalen Geldfluss hinsichtlich
Staatsbürgschaften, privater Kreditvergabe, Devisentausch
- Bessere Qualifikation der in die Aufsichtsräte und Vorstände entsandten
Führungskräfte -  auch von der Politik entsandte Führungskräfte müssen in
der Lage sein, ihre Funktion qualifiziert auszuüben, ggf. muss man hierfür
eine (internationale) Schulungseinrichtung schaffen
- Kampf gegen Mafia- und Vetternwirtschaft, gegen Korruption und Erpressung in
der internationalen Finanzwirtschaft
- Sympathieförderung und Informationserweiterung für bzw. offensivere
Vertretung von alternativen Ökonomieansätzen und Wirtschaftsschulen, die die
humane und ökologische Entwicklung im Zentrum haben und weniger die
Gewinnmaximierung, ggf. Schaffung neuer Think Tanks in dieser Richtung
- wenn es schon welche gibt, sollen die mehr in den Vordergrund treten

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Viktor Bozhinov, Student aus Wiesbaden, schreibt: Hallo Heidi, das Thema Finanzmärkte ist ein sehr großes und breites Thema, ... mehr

... allerdings gibt es dort Ansatzpunkte, die den Anfang einer Reform bilden. Als erstes denke ich da an die Transaktionssteure, auch Tobinsteur genannt. Wenn man das Volumen der Finanztransaktionen der letzten Jahre vergelciht, übertrifft dieses das BIP Deutschlands um ein mehrfaches. Wenn man diese Transaktionen mit 0,5% bis 1% weltweit besteuern würde, könnte man davon sicherlich einiges an Entwicklungspolitischen Projekten in Afrika vorallem finanzieren, ohne dass der der Staatshaushaklt belastet wird. Aus diesem Grund ist mein erster Vorschlag: Eine Transaktionssteuer auf alle kommerziellen und globalen Finanztransaktionen.

Als zweites muss die sog. Solidarität gesichert werden, in dem Partner internationale geworben werden für ein solches Vorhaben. Hier muss die Gunst der Stunde genutzt werden und versucht werden den Hoffnungsträger der US-Amerikaner, Barack Obama, mit ins Boot zu holen, denn es ist klar, dass ohne die Wirtschaftsstarken Staaten eine solche Steuer kaum Sinn macht.
Seinen versöhnenden Kurs wird sicherlich eine Möglichkeit eröffnen weitere kapitalstarke Staaten zu gewinnen. Wie erläuter müssen also Partner gesucht werden, um eine solche Mammutaufgabe bewältigen zu können.

Drittens muss gegen Steruflucht und sog. Steueroasen, wie den Cayman-Inseln, ein harter Kurs gefahren werden. Appelle an skrupellose Millionäre, die ihr Kapital jeden Tag umschichten und möglichst in Bewegung halten, damit es nicht auffällt bringen nichts. Hier wäre vielmehr ein Appell an die Justit geboten die bestehenden Gesetze gegen Steuerflucht voll anzuwenden.
Weiterhin sollten internationale Verträge geschlossen werden, die die Steueroasen und Briafkastenfirmen-Inseln isolieren und zur Zusammenarbeit zwingen.

Meiner Meinung nach sind das schon große Hürden, welche allerdings eine Basis für weitere Reformen bilden. Kapitalismus ist nicht das Phänomen, welches über den Menschen herrschen soll, sondern ein Phänomen welches von den Menschen und für die Menschen gemacht wird. Aus diesem Grund müssen Tendenzen zur Ungleichheit bekämpft werden.

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Klaus Wagner, Beamter a.D. aus Wiesbaden, schreibt: Wenn man sich die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise ansieht, ... mehr

... könnte man glauben, daß sich die These von Karl Marx "Der Kapitalismus wird an seinen eigenen Widersprüchen zugrunde gehen"
bewahrheitet! Wenn es nicht gelingt, die Finanzmärkte zu regulieren (den neoliberalen Mainstream der De-Regulierung hat leider auch ein Teil der Sozialdemokratie, z.B. seinerzeit Finanzminister Eichel, mitgemacht!) und scharfen Kontrollen zu unterziehen, wird diese "Prophezeihung" von Marx möglicherweise tatsächlich eintreten!
Aber noch hoffe ich, daß die SPD stark genug ist und sich durchsetzen kann, durch gezielte Maßnahmen und Gesetze zur Regulierung der Finanzmärkte und
Kontrolle der Banken und Manager etc. die  s o z i a l e   Marktwirtschaft

zu erhalten! Auf daß die Banken nicht noch einmal hochspekulative Finanzpapiere  kreieren können, sondern wieder Kredite insb. an den Mittelstand, die Handwerksbetriebe und Privatpersonen herausgeben und die Sparguthaben der "kleinen" Leute gesichert werden/bleiben!

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Robert Eng, Rentner aus Wiesbaden, schreibt: Mein Vorschlag: Infizieren einer Globalen Bad Bank ... mehr

... unter Aufsicht aller Finanzministern. Die Banken müssten wieder von Null anfangen, mit Ihrem Guthaben oder wenn es nicht anders geht mit Staatsbürgschaften, um wieder Arbeiten zu können. Dazu gehört Offenheit und Ehrlichkeit der Banken, und nicht wir schaffen es ohne Staatsbürgschaft.  zulasten der Mitarbeiter in form von Kündigungen, um den schein zu waren es wäre wider alles in Ordnung. Die Banken müssen sich ein Finanzpolster  erarbeiten, und als Sicherheit in dieser Global Bad Bank hinterlegen, für eventuelle Verluste od. Engpässe jederzeit zurückgreifen zu können. ohne sich dass Geld wo anders zu Leihen. Die gewährten Bürgschaften, müssten Natürlich wieder getilgt  werden, mit Attraktiven  und  bequemen  dem  Gewinnen entsprechenden  angepassten Raten. Sobald diese  Global  Bad Bank eingerichtet ist, können die Banken zu Ihrem Tagesgeschäft, übergehen können. In der Hoffnung  Lehren aus diesem Debakel zu gezogen zu Haben Nicht nur im Bankensektor, sondern allgemein, müsste wieder gelernt werden auch sich mit Plus minus null, zu begnügen, Immer nur auf Teufel komm heraus gewinne abschöpfen, oder Produzieren (Der Krug geht solange zum Brunnen biss er bricht)  der Rest ist mir egal, dann Entlasse ich halt die Arbeiter, dass geht nicht gut, seihe diese Krise. Es muss sich wieder der Gedanke, ich habe eine Sozialewerantwortung Großgeschrieben werden, gegenüber, der eigenen Mitarbeiter, sowie der Allgemeinheit, nicht nur den Aktionären, und der eigenen Brieftasche.

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René Wenzel, Krankenpfleger aus Berlin, schreibt: Ich möchte Sie bitten, sich dafür einzusetzen, ... mehr

... dass die große Einkommensschere in Deutschland unter Kontrolle gebracht wird. Wie kann es sein, dass viele Deutsche von einem Hungerlohn leben müssen, während andere Großverdiener sind? Wann werden Sie die Einkommen von Bankern und Aktienbesitzern endlich maßregeln?
 

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Ihre Meinungen zur Klimapolitik
Sabine Ruwwe, Dipl.-Geologing, Beamte aus Wiesbaden, schreibt: Umweltfreundliche Fahrzeuge, Ausbau des Fernlastverkehrs auf der Bahn ...mehr

Prüfung der Notwendigkeit von unsinnigen Warentransporten

Weniger Fleischherstellung

Einflussnahme auf das Bevölkerungswachstum, bessere Aufklärung, mehr Rechte
für die Frauen

Regional angepasste Landwirtschaft, keine Rodung von Wäldern oder
Naturzerstötung zugunsten profitabler Monokulturen

Verbilligung/Förderung von klimafreundlichem Konsum zulasten von
umweltbelastendem Konsum

Förderung des ortsnahen Anbaus von Lebensmitteln und ortsnaher Einzelhandel

Veränderung der rechnerischen Darstellungsweise von wirtschaftlichem Handeln?

... also bei Berechnung des Bruttosozialprodukts nicht nur Wachstum als
Zunahme von Dienstleistungen und Waren etc. darstellen, sondern auch die
Kosten für das Wirtschaften (Finanzierung von Arbeitslosigkeit, Verlust von
freien Flächen, Gesundheitskosten, Verlust von Naturvielfalt) vom
Wachstumswert subtrahieren? sog. Brutto-Ökoinlandsprodukt als jährlichen
Wirtschaftsbericht etablieren. Dann würde sich zeigen, dass das errechnete? konventionelle Wachstum? evtl. gar nicht so positiv ist, sondern ins Minus
ginge? oder dass bei sinkenden Wachstumsraten möglicherweise sogar  eine

Zunahme des Brutto-Ökosozialprodukts festzustellen ist.

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Andrej Bothe, Umschüler aus Wiesbaden, schreibt: Klimapolitik muß eine sinnvolle Synthese aus Wirtschaft und Umwelt sein.mehr

Deutschland ist der größte Exporteur von Solarzellen weltweit - ja, noch vor den USA oder anderen Industrienationen. Tatsächlich ist aber der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland im EU und OSZE-Vergleich nur Mittelmaß. Warum? Jetzt in der Krise könnte der Staat Geld in die Hand nehmen und damit nicht nur den Forschungsbereich in diesem Sektor der Energiewirtschaft stärken (Windparks, nicht 100.000 Dächer,sondern 1.000.000 Dächer, Biogasanlagen) sondern auch durch langfristige UND Arbeitsplätze schaffende Investitionen die deutsche Wirtschaft stärken. Damit wäre auch für das Klima etwas getan. Deutsche Maschinen, Anlagen und Patente sind weltweit hoch geschätzt und geachtet und man sollte nicht wieder den Trend verschlafen, sondern diese "grüne" Technologie exportieren. In Ländern wie China oder Indien oder Brasilien wird der Energiehunger in Verbindung mit gesamten wirtschaftlichen Entwicklung zunehmen. Nicht auszudenken wenn man in den Ländern dieselben Fehler wiederholen würde wie in der westlichen Welt. Jetzt die deutsche "Umwelttechnologie" für das gesamte Klima gewinnbringend exportieren und fördern. Damit ist etwas für das Klima und die heimische Wirtschaft gestärkt. Ferner plädiere ich dringend dafür den "Kohle-Pfennig" abzuschaffen, sämtliche Kohlesubventionen zu streichen UND Evonik - vormals Ruhrkohle AG - zu verstaatlichen. Das Land NRW und der Bund haben x Millionen in dieses Unternehmen gesteckt, daß jetzt an die Börse gehen will.Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern damit, daß der Staat, damit wir alle sich etwas von diesem Unternehmen zurückholt, was man jahrzehntelang hineingesteckt hat!

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Annemarie Liebholz, Seniorin aus Wiesbaden, schreibt: Transparenz bei Managergehältern und vor allen Dingen die Vertragsoffenlegung ... mehr

... in Bezug auf die Altersversorgung. Der Staat mit seinen Organen muss in die Lage versetzt werden, sittenwidrige Altersversorgungs-Verträge, wie jetzt bei Herrn Zumwinkel bekanntgeworden ist, von vornherein zu unterbinden. Man muss auch eine gesetzliche Regelung schaffen, dass Manager, die eine Firma an die Wand fahren, auch mit dem persönlichen Vermögen haften; vielleicht kann man dadurch erreichen, dass wieder der Respekt vor fremden Vermögen erzielt wird;  denn wie sagt schon ein altes Sprichwort:  nichts gibt sich leichter aus als das Geld fremder Menschen.

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Roland Rosenbaum, Pfarrer aus Wiesbaden, schreibt: Hängt ja eigentlich alles zusammen, Arbeit, Finanzen, Steuern.mehr

Wenn der Ansatzpunkt nicht von der hohen Priorität der nachhaltigen Bewirtschaftung unseres Lebenssternes kommt, bekommen die andern Punkte nicht die Zuordnung, die sie brauchen. Das muss hartnäckig in allen Bereichen eingetragen werden. So wird es Arbeit schaffen (wie viel ist möglich allein bei der besseren Nutzung von Energie) und auf die Verhaltensregeln der Märkte einwirken. Kommt Umwelt nur dann in den Blick, wenn die andern Koeffizienten es erlauben, verlieren alle Beteiligten langfristig.

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Markus Kumerics, freiberuflicher Dozent aus Wiesbaden, schreibt: Hallo Heidi, wenn ich an Klimapolitik denke, ... mehr

... kommen mir natürlich auch Gedanken zur Umsetzung von neuen Energiepotential, wie beispielsweise mehr Nutzung von Solarenergie oder Windkraft, vielmehr aber liegt mein Fokus auf dem Kontinent Afrika. Wenn wir den Studien der Wissenschaftler glauben schenken dürfen, dass die Jahrestemperatur in den nächsten Jahrzehnten auf unseren Planten Erde immens ansteigen wird, würde das für den Kontinent Afrika
bedeuten: Noch mehr Dürrekatastrophen, die Sahara würde sich noch mehr nach Süden und Norden ausbreiten. Es käme zu Völkerwanderungen...und nicht zu
vergessen: Wassernotstand, keine Wasserreservoire mehr.... Wo doch Wasser ein wichtiger Lebensbestand von uns Menschen ist !!!!!!!!!!!!!!! Leider wissen viele Menschen aus den westl. Industrienationen dieses Gut nicht zu schätzen. Traurig !!!!!!!!!!!!!! Vor kurzer Zeit habe ich allerdings einen Medienbeitrag ganz anderer Art zur Kenntnis genommen: Er trete sich um das ostafrik. Land: Somalia. Dort gibt es derzeit keine Exekutive - geschweige denn - eine Legeslative. Es herrscht pure Anarchie ! In der Hauptstadt Mogadischu werden täglich auf offener Strasse MENSCHEN erschossen, leider sind oftmals auch Kinder und Jugendlichen unter den Opfern. In den dortigen Krankenhäusern fehlt es an adäquaten Personal. Bildung jeglicher Art wird nur von Privilegierten in Anspruch genommen..... Dieser Beitrag hat für mich deutlich gezeigt, dass es auf dem afrikanischen Kontinent noch weitaus mehr Problematiken gibt. Klimaveränderungen wäre nur eines von vielen...!!!!!!!!!!!!!!!!! Heidi, wie können wir als SPD nun - gerade auch im Falle von Somalia - den Menschen dort unsere Unterstützung, beispielweise beim Aufbau bzw. Stabilisierung des Staates anbieten, den Menschen dort zu einem geregelteren Alltag verhelfen, ihnen Mut und Hoffnungen machen. "Geld"
alleine ist nicht die Lösung. Oder vielleicht doch ? Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei diesem Diskussionsforum und viel Konstruktives.

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Peter Schickel aus Wiesbaden, schreibt: ich greife den Punkt 'Klimaschutz' auf, ... mehr

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zu dem ich mich in der Vierer-Auswahl am kompetentesten fühle.
Da mache ich einen Unterschied zwischen der generellen Problematik und dem speziellen Standortproblem Mainz/Wiesbaden.
Ich war letzten Freitag bei der Fachkonferenz 'Kommunale Energie- und Klimakonferenz' der Bundes-SGK in Mainz. Dort wurde von Sigmar Gabriel unsere Grundposition klar dargestellt: Abkehr von der Atomenergie, keine Verlängerung der Laufzeiten, Förderung der regenerativen Energiequellen und im Übergang Stützung auf die Kohle mit modernen Kraftwerken der Kraft-Wärme-Kopplung, weg mit den alten Dreckschleudern. (Ich persönlich tue mir allerdings schwer mit der Tatsache, dass deutsche Kohle aus den weltweit am höchsten entwickelten Förderungen aus Kostengründen nicht bemüht wird, sondern Kohle aus Lateinamerika, Südafrika und China, die unter teils lebensgefährlichen Bedingungen für die dortigen Kumpel herausgeholt wird – auch das sollte ein weiterhin ein sozialdemokratisches Thema sein.

Unabhängig von dieser sozialen Frage bedeutet die energiepolitische Positionierung eine klare Abgrenzung zur CDU, die den Energiemix anders haben will: Förderung der regenerativen Energiequellen in Kombination mit der Verl ngerung der Laufzeiten der Atommeiler. Dazu zwei
Zahlen: Die *Halb*wertzeit des Atommülls beträgt 25 000 Jahre in die Zukunft gerechnet, eine für Menschen unermesslich lange Zeit der Belastung zukünftiger Generationen. Die Betrachtung wird noch eindrucksvoller, wenn man im Rückblick das Ende der letzten Eiszeit mit in die Betrachtung einbezieht. Sie ist vor 12 600 Jahren zu Ende gegangen. Was nimmt man sich allein angesichts dieser zeitlichen Dimensionen da vor? Von den Kosten gar nicht zu reden. Überdies ist auch Uran endlich!

Die ersten Hochkulturen der Menschheit sind übrigens nicht älter als 5 000 Jahre!

Während also die generelle Positionierung der SPD für mich klar ist und auch von mir vertreten wird, habe ich mit Gabriel (und Beck und Beutel) meine Probleme mit dem überdimensionierten neuen Kohlkraftwerk für Mainz/Wiesbaden. Gabriel hat dieses Problem in die Generalfrage 'hineingerührt' und so getan, als seien die Kohlegegner eben Kohlegegner schlechthin und damit Gegner des SPD-Energiekonzepts für die nächsten Jahre.
Völlig unerwähnt wurde von Gabriel die spezielle Standortfrage, dass nämlich ein hochmodernes GuD-Kraftwerk, angeblich das modernste in ganz Europa, das bekanntlich für den Energiebedarf Mainz/Wiesbaden voll abdeckt, gegen ein Kohlekraftwerk ausgetauscht werden soll. Gegen ein Kohlekraftwerk, das völlig überdimensioniert ist. Ich erspare es mir, in diesem Zusammenhang auf alle Details der Kritik einzugehen.20Aus Äußerungen auf den anderen Rheinseite von ‚unseren’Leuten ist zu schließen, dass dort die Ökonomie über die Ökologie gesiegt hat und unsere Wiesbaden  er Position als populistische Anbiederei zur ‚Überzuckerung’ unseres Obü-Wahl-Debakels dienen soll.

Im übrigen verweise ich auf die jüngste Presseerklärung von Jörg Jordan.

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Michael Schickel, Geschäftsführer aus Wiesbaden, schreibt: höhere Anreize über die Steuerpolitik zum Energiesparen ... mehr

bei Elektrizität, Heizenergie und Spritverbrauch 2. KFZ und LKW - Steuer ausschließlich nach niedrigem CO2 - Ausstoß (ich fahre genau aus diesem Grund seit Mitte 2008 eine Toyota Prius) 3.Vorbildfuktion der Politik d.h. Fahrzeugflotten zukünftig in Kommunen, Ländern und im Bund ausschließlich nach diesem Gesichtspunkt modernisieren - nicht nach Prestige, sondern nach Verantwortbarkeit auswählen - und damit Druck auf die deutsche Automobilindustrie ausüben, die deutlich hinterher hinkt 4. einen nationalen Kraftakt mit klaren Zielen  initieren, um Zukunftstechnologien, die das Klima entlasten, nach vorne zu bringen, z.B. um Weltmarktführer zu werden, denn das schafft Arbeitsplätze (z.B. 60er Jahre USA :1. Mondlandung - Kennedy formulierte das nationale Ziel zu einem Zeitpunkt als es keine entsprechnde Technologie gab - 10 Jahre später war es Wirklichkeit) - dazu den Lobbyismus der großen Energiekonzerne zurück drängen (Lobbyismus, ohnehin eines der Hauptprobleme der parlamentarischen Demokratie) 5. den SPD - Beschluss für Kohlekraftwerke in einer Übergangsphase überdenken und revidieren - ein echter Umweltminister sollte keine unsinnigenumweltpolitik und von der Bevölkerung abgelehnte Kohlekraftwerke verteidigen.

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Klaus Wagner, Beamter a.D. aus Wiesbaden, schreibt: Vernünftige Klimapolitik ist das Gebot der Stunde ... mehr

und der kommenden Jahrzehnte: Nicht nur die Klima-Experten und Al Gore haben in ihren Untersuchungen die dramatischen Klimaveränderungen in der Welt drastisch dokumentiert, der Klimawandel ist auch überall spürbar! Wir müssen wegkommen von den fossilen Energieträgern, wie Kohle, Gas und Atombrennstäben, weil sie endlich sind, hin zu Erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne, Wasser, Erdwärme!
Die Erhöhung des Anteils dieser Energieträger muß massiv von der SPD in ihrem Regierungsprogramm gefordert werden! Der Atomausstieg darf auf keinen Fall rückgängig gemacht werden! Die energetische Häuser-Sanierung, insb. von Altbauten, muß  durch noch bessere/höhere finanzielle Anreize gefördert werden, weil hier die größten Energie-Einspar- und Klimaschutz-Potentiale liegen! Damit könnte die SPD bei den Wählern punkten - die Zeit ist reif!!

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Robert Illgner, Dreher aus Mainz-Kastel, schreibt:Wenn ich sehe, dass jetzt, wo die Wirtschaft schwächelt, ...mehr

... die ganzen Steuergelder in die bestandenen Unternehmen fließen, wird mir schlecht. Wir brauchen Investitionen in neue, grüne Technologien. Nur wer heute in großem Stil auf Energieeinsparung und umweltfreundliche Produkte setzt, schafft auch morgen noch Jobs. Mir wäre außerdem wichtig, dass hier die Forschung besser als jetzt unterstützt wird. Nur das Neue bringt Wettbewerbsvorteile. Wenn wir wollen, dass die Metallindustrie überlebt, muss sie umweltfreundliche und zukunftsfähige Produkte anbieten können. Da sollte man mehr fördern.

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Agnes König, Lehrerin aus Oppenheim, schreibt: Das Co2-Programm ist eine gute Idee, ... mehr

... Umwelt schonen und Wirtschaft fördern sollte sich viel öfter so sinnvoll verbinden lassen. Jetzt drohen aber einzelne Hausbesitzer mit Mieterhöhungen nach den Sanierungen. Die SPD muss sicherstellen, dass die Mieter nicht am Ende diejenigen sind, die draufzahlen müssen, wenn alles gut saniert ist.
Miterschutz muss auch für die nächsten schwierigen Jahre sichergestellt werden!

 

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Ihre Meinungen zu Steuern und Sozialabgaben
Helena Päßler, Schulleiterin aus Wiesbaden, schreibt: Liebe Heidi, immer mehr Privatschulen enststehen. Sie schießen aus dem Boden wie Pilze im Herbst.mehr

Immer wieder wird - auch von Sozialdemokraten - betont, wir würden Privatschulen dringend benötigen, weil sie innovativ seien. Aber was für ein Hohn! Staatliche Schulen könnten dies auch sein, könnten  Neues und Gutes leisten, gäbe es an den Schulen Möglichkeiten, gäbe es nicht so viele Einschränkungen, wären Schulen nicht ständige Wahlkampthemen und hätten sie eine entsprechende Ausstattung. Müssen Privatschulen Unsummen von Steuergeldern tatsächlich erhalten? Könnten nicht öffentliche (staatliche) Schule diese Gelder erhalten? Sollten nicht gerade Privatschulen eher umgekehrt Sozialabgaben an den Staat zahlen bzw. an die Kommune, in der sie angesiedelt sind, um davon sozial benachteiligte Kinder zu unterstützen?

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Sabine Ruwwe, Dipl.-Geologing, Beamte aus Wiesbaden, schreibt: Meine Ideen beziehen sich weniger nur auf Steuern und Sozialabgaben, sondern auch auf indirekte Politikansätze: ...mehr

Ehegattensplitting abschaffen

Mehr Unterstützung für Alleinerziehende, Freibeträge drastisch erhöhen

- auch bei denen, die mit den jeweiligen Vätern der Kinder zusammenleben
- oder von vorherein Steuerklasse ändern

Mehr Unterstützung für den Aufstieg von Frauen in wichtige Funktionen und
Ämter, mehr Einkommensdemokratie zwischen den Geschlechtern

Solange die Viel- und Sehrvielverdiener sich nicht mit kleineren Einkommen
bescheiden können:
Aufforderung/moralischer Druck zur Förderung der Schaffung von Stiftungen
mit steuerlichen Vorteilen, Einflussnahmemöglichkeit der Öffentlichkeit auf
das Wirken der Stiftung und ihrer Aufgaben, Änderung der Besetzungsregeln
für die Führungsgremien der Stiftungen, jährlicher Stiftungsbericht,

Förderung von Stiftungseinrichtungen, die sich speziell der Aufgaben
annehmen, die der Staat aufgrund mangelnder Steuermittel schlecht bedienen
kann

Die Stadt- und Regionalplanung so gestalten, dass auch untere und mittlere
Einkommensschichten in ihrer unmittelbaren Nähe Zugang zu lebenswichtigen
Infrastrukureinrichtungen haben - Park- und Grünanlagen, schönere
Architektur in den Wohnvierteln, Vorbeugung und Kampf gegen Verslummung,
Verödung und Vandalismus, Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen für
Kinder und Jugendliche

Schluss mit der Privatisierung großer Wohnungsbestände aus der öffentlichen
Verantwortung, was zu Verteuerung von Wohnraum und auch Vernachlässigung und
Niedergang von Quartieren führt bzw. geführt hat

Das ist utopisch aber auch ne Idee:
Die Hochverdienenden sollen darüber informieren, was sie mit ihrem Einkommen
machen ? ab dem Betrag, der über die Ausgaben für die normale gehobene
Lebensführung hinausgeht - (wer ein Einkommen von mehreren Millionen im Jahr
hat, gibt das doch nicht nur für Delikatessen, Segeljachten und schöne
Frauen  oder schöne Männer aus, sondern will auch Macht und Einfluss damit
kaufen - Einstieg in andere Firmen, Beteiligungen, Finanzierung von Pressure Groups und Meinungsmachern etc.)

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Andrej Bothe, Umschüler aus Wiesbaden, schreibt: Das Steuern- und Abgaben-system ist nicht mehr durchschaubar für normal-sterbliche Menschen ...mehr

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in diesem Land. Die Lobby der Rechtsanwälte,Verwaltungs- und Finanzexperten und der Steuerberater haben in den letzten 30 Jahren immer wieder eine erfolgreiche Reform der Steuern und Abgaben verhindert. Um diesen Dschungel zu lichten müßte man eine radikale Steuerreform durchziehen, mit 3 oder maximal 5 Steuersätzen; 10%, 15%, 20%, 25%, 30%; bei gleichzeitiger Schließung sämtlicher Steuerschlupflöcher.
Ferner muß endlich die "Kalte Progression" eingedämmt werden, denn jede noch so kleine Gehaltserhöhung wird aufgezehrt, mit dem Effekt, daß nach der
Lohn- oder Gehaltserhöhung weniger im Geldbeutel bleibt als zuvor. Ferner müssen die Beiträge transparenter gemacht werden; Welcher Beitrag wird für welchen Zweck vom Gehalt abgezogen und wo wird er wieder eingesetzt? Denn im Gegensatz zu Steuern sind Beiträge und Abgaben zweckgebunden. D.h. jeder Bürger/in muß, kann, darf und so  ll wissen wo dieses einbehaltene Geld hinfließt. Allerdings ist es unwahrscheinlich das dieses Projekt verwirklicht wird. Auch wenn Neuseeland ein leuchtendes Vorbild in den 1990er Jahren dafür gegeben hat: Ein DIN A3-Bogen, beidseitig bedruckt;
Jede(r) Bürger/in kann ohne Wörterbuch und Taschenrechner seine Steuererklärung abgeben. Vom Premierminister bis zum Arbeiter. Seitdem ist in Neuseeland die Steuerhinterziehung nahe 0 - und Neuseeland war seinerzeit sozialdemokratisch regiert. Es geht also durchaus, wenn man will!

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Annemarie Liebholz, stellv. Vorsitzende der ver.di-Senioren im Bezirk Wiesbaden, schreibt: Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Platz 1 der Landesliste.mehr

In der gestrigen Samstagsausgabe des Wiesbadener Tagblatts rufen Sie dazu auf, Ihnen Schwerpunkte zu benennen, die Prioritäten genießen sollen.  Für mich muß den ersten Platz die* Gesundheitspolitik mit allen ihren Fassetten *haben; die Behandlung von kranken Menschen muß eine ethische Verpflichtung sein und darf nicht von Ärzten, Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen sowie der Politik je nach angeblicher Finanzlage abhängig gemacht werden. Den zweiten Platz sollte *Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik*  einnehmen. Ich freue mich schon auf dem 31. März und hoffe, daß recht viele Wiesbadener Bürger Ihrer Einladung folgen werden.

 

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Ihre Meinungen zu Fairer Arbeit
Sabine Ruwwe, Dipl.-Geologing, Beamte aus Wiesbaden, schreibt: Arbeit, von der der Arbeitnehmer, die Arbeitnehmerin leben kann ...mehr

... - Soviel Einkommen, dass auch ein abhängig Beschäftigter etwas sparen und gewinnbringend anlegen oder sich etwas leisten kann - Arbeit, die nach Regeln des Arbeitsschutzes, der Gesunderhaltung und der stressfreien Arbeitssituation gestaltet ist- Nicht Verlängerung, sondern Verkürzung der Arbeitszeit ? hierzu sollte einmal eine solide Expertenrechnung/Studie gemacht werden, ob das wirklich nachteilig für den Unternehmer ist, wie gern behauptet wird - Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ? vor allem für Frauen, Wegfall von indirekt diskriminierenden Arbeitsbedingungen für Frauen oder Männer - Mehr Frauen in die Tarifkommissionen der Gewerkschaften - Arbeit, bei der bestimmte Kriterien, die bisher schlecht bewertet wurden, besser bezahlt werden: z.B. Pflege-, Bildungs-, Sozial- und sonstige Arbeit mit Dienst am Menschen wird immer noch schlechter bewertet als technische oder organisatorisch-management-technische Arbeiten (Reinigungskräfte, Pflegekräfte, Kinderbetreuung etc. rangieren an der unteren Einkommensskala)

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Annette Wiekhorst, Verwaltungsangestellte aus Wiesbaden, schreibt: Es muss einen gesetzlichen Mindestlohn geben, ...mehr

... von dem sich ein/e Arbeitnehmer/in mit einer durchschnittlichen 40-Stunden-Woche das Leben selbstständig finanzieren kann, und nicht auf Leistungen des Staates wie z.B. Wohngeld angewiesen ist. Es ist frustrierend, wenn man eine Vollzeitbeschäftigung hat und am Ende des Monates das Geld fürs "normale Leben" nicht ausreicht. Von Urlaubsreisen und Ähnlichem können solche Arbeitnehmer/innen nur träumen.

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Robert Illgner, Dreher aus Mainz-Kastel, schreibt: Zu fairer Arbeit gehört für mich auch ein Umgang auf Augenhöhe.mehr

Wie soll das erreicht werden, wenn der eine Millionen scheffelt und der andere gerade so über die RInden kommt? Für die dicken Bosse hat Geld doch eine ganz andere Bedeutung. Ich fände deswege eine Begrenzung von Managergehältern richtig!

 

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Zur ersten Zwischenmeldung von Heidi Wieczorek-Zeul gelangen Siehier
Zum Zweiten Statement und Abschluss der Internet-Diskussion gelangen Siehier


Zu meinem Wahlprogramm interressierte mich Ihre Meinung. Danke allen, die sich beteiligt haben.

 
 
 
 
 
 
 
 



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